Hundehaufen

In meinem Kiez befindet sich ein Frischfleisch-für-den-Hund-Fachgeschäft mit dem Namen „Bones for Dogs“. Wenn ich weiterhin Hundeschädel in Feld und Flur finde, dann kann ich bald nebenan einen Laden aufmachen mit dem Namen „Bones from Dogs“.

Ob das eine gute Nachbarschaft werden könnte?

Who knows…

Strahlend

Heute habe ich einen Telefonanruf in der Badewanne entgegengenommen. Nackig. Der Empfang war schlecht. Ich bin überzeugt, die Ursache für den schlechten Empfang zu kennen:
Mein nackter Astralleib strahlt dermaßen starke Anmut aus, dass diese Strahlkraft offenbar in der Lage ist, Mobilfunknetze zu stören.
Dies ist bislang nur eine These, ich telefoniere nur äußerst selten nackt. Um meine These zu bestätigen (wahrscheinlich) oder zu widerlegen (unwahrscheinlich) werde ich in der nächsten Zeit vielleicht mal öfter nackig telefonieren, am Besten an unterschiedlichen Orten, nur um sicherzustellen, dass die störenden Interferenzen nicht vom Badezimmer herrühren. Bestätigung werde ich vermutlich zunächst in der dem Bad nächstgelegenen Küche bekommen (vgl. https://thynnephph.wordpress.com/2015/03/09/abgeschirmt/ ). Auch nackt im Fahrstuhl und unbekleidet im Keller erscheint mir vielversprechend für den empirischen Beweis.
Möglicherweise werde ich dann anschließend umsatteln, den Sozialarbeitskram und die Landschaftsgärtnerei an den Nagel hängen und lukrativ zu irgendeinem Geheimdienst wechseln, um nackt Geheimgesprächen beizuwohnen, welche dann nicht mehr abgehört werden können. Kann ich bestimmt unfassbar viel Geld für verlangen. Und viele spannenden Sachen hören! Und ich darf dann vielleicht auch mit in die TTIP-Hinterzimmer!
Wenn es soweit ist werde ich dann die gehörten Geheimnisse hier veröffentlichen? Vielleicht.
Aber Pssst…. darf keiner wissen, sonst wird es nichts mit der zweiten Karriere.
Und das wäre doch zu schade.

Kuhsaft

Bin heute beinahe an der eigentlich einfachen Aufgabe des Milcheinkaufens gescheitert. Ökologisch sinnvolle Bio-Milch gab es nämlich im Laden lediglich mit dem Zusatzterminus „Fettarme“.
An meinem Bizeps hinabblickend bemerkte ich, dass ich keinerlei Fettarme an meinem Leib trage, entsprechend stellte ich, weil für den Erwerb eindeutig unterqualifiziert, den Milchbehälter ins Regal zurück um eventuellen Ärger an der Kasse zu vermeiden. Stattdessen griff ich nach der ökologisch weniger sinnvollen Vollmilch. Dem Ladenpersonal hätte ich, wenn nötig, als Rechtfertigung entgegnet, dass ich vermutlich eher wieder voll sein würde als fettarmig.
Bewusst einkaufen ist schon eine Last…