Fies Desease

Ich habe lange nix Blödes mehr geschrieben, wünschte dies heute zu tun und die vermaledeite Wortpresse gibt mir die Möglichkeit nicht! Verflixt! Seit einer Stunde nun schon versuche ich, das zum Wortwitz gehörige, gerade eben extra zu diesem Zweck geschossene Foto hochzuladen und das klappt nicht. WordPress vermeldet immer wieder,ein Fehler sei aufgetreten und deshalb ginge das irgendwie nicht. Welcher Art der Fehler sei und wie er zu beheben wäre ist nicht näher benannt. Kriege ich auch nicht raus. Die Fehlermeldung kann man nur wegklicken am daran befindlichen X. Dankeschön auch dafür, WordPress.

Ich bin erbost bis erzürnt, zahle ich doch immerhin Geld dafür, dass ich hier jedweden Unfug hochladen kann, der mir in den Sinn kommt. Und jetzt geht das einfach nicht! HIMMELARSCHUNDZWIRN! Was auch immer diese drei Komponenten miteinander zu tun haben sollen.

Ich werde weiter beharrlich versuchen, den Fehler davon zu überzeugen, dass es ihn nicht geben sollte, woraufhin er sich hoffentlich in Wohlgefallen auflösen wird.

Nähte

Ist man verärgert, so ruft man gelegentlich erbost die folgenden Worte aus:

„VERFLUCHT UND ZUGENÄHT!“

Doch weshalb neigt niemand dazu, wenn ihm etwas geglückt, erfreut zu schreien:

„GESEGNET UND AUFGETRENNT!“?

Erscheint insgesamt inkonsequent.

Konstruktion

Zum sich dem Ende neigenden Winter und der somit  zu erwartenden baldigen Sonnenbräune möchte ich an dieser Stelle einmal einen sehr arg konstruierten Wortwitz zum Thema vornehme Blässe platzieren:

Man stelle sich vor, dass jemand vor langer Zeit irgendwie in den Besitz einer moorbedingt geschwärzten Mumie gelangt sei. Diesen morbiden Besitz nun hat der Moorleichenbesitzer nach seinem Tode  an seine Nachkommenschaft vermacht. Man stelle sich zudem vor, dass der jetzt im Besitz der Sumpfmumie befindliche Ahn an einer starken Pigmentstörung, möglicherweise gar dem totalen Fehlen von Hautpigmenten leidet, welche ihm das Leben schwer macht, so wegen Sonnenangst und sowas. Dieser Ahn müsste doch dementsprechend sehr neidisch sein auf die  sehr intensive Hautfärbung des geerbten Toten. Der einzige sinnvolle Satz, den der blasse Ahn der Mumie entgegenschleudern könnte um seiner eigenen Trübsal Linderung zu verschaffen müsste dann wohl sein (Achtung: Jetzt kommt das heftigst konstruierte Wortspiel):

„Erbleiche, Erb-Leiche!“

Kunst

Wenn ich mich ausschließlich mit künstlich hergestellten Nahrungsmitteln mäste, die vollgestopft sind mit künstlichen Aromen und künstlichen Geschmacksverstärkern, sämtliche natürlichen Ingredienzien wurden zumindest mit Kunstdünger gezogen oder sind mit künstlichen Wachstumshormonen unter künstlichem Licht gewachsen, dann ist doch mein daraus resultierender schwammiger Leib eine Kunstfigur, oder?

Brunst

Wer kennt das nicht: Gelangweilt latscht man an einem puscheligen Waldrebengerankel vorbei und zündet nebenher einen der filigranen Clematispuschel an. Üblicherweise macht es dann, wie in einer magischen Varietéshow, „FUFF!“ und das Puschelchen ist bis auf ein  paar wenige klitzekleine Ascheflusen verschwunden.

Genau das habe ich auch mal gemacht. Ist gottlob verjährt, daher kann ich meine Warnung hier nun öffentlich kundtun: Beachtet bitte die Fülle der Flusen, bevor ihr sie mit Eurem Feuerzeug in Flammen setzt! Mir geschah einst das Folgende: Nichtsahnend und auch nichts Schlimmes erwartend zündete ich auf dem Heimweg von der Schule ein paar fuffelige Flusen an, welche an einem verwahrlosten Maschendrahtzaun am Wegesrand wuchsen. Das Waldrebengerankel hatte sich bereits bis in die Kronen der hinter dem Zaun wachsenden Weißdornsträucher hinaufgearbeitet. Zudem schien es der Pflanze an nichts zu mangeln, offenbar hatte sie im Sommer üppigst geblüht und reichlich flusige Frucht hervorgebracht. Das hatte ich aber nicht weiter beachtet, auch nicht bedacht und vor allem nicht einkalkuliert in die möglichen Folgen meines Tuns. Denn der einzelne Flusenfuffel, den anzuzünden ich beabsichtigt hatte, brannte lichterloh auf und entzündete die nächsten beiden, welche wiederum die nächsten und so weiter und so fort. Eh ich mich’s versah stand der halbe Zaun in Flammen. Ich versuchte noch, die Flammen durch wildes Draufrumhauen zu ersticken, doch wurde es dadurch möglicherweise noch schlimmer, jedenfalls hatte ich im Versuch die Flammen zu ersticken keinerlei Erfolg. Das Feuer breitete sich rasant aus, das ganze Gestrüpp war insgesamt ziemlich trocken und uraltes trockenes Laub, seit Jahren im Gebüsch gefangen, gab dem Feuer zusätzliche Nahrung.

Ich entfloh dem Ort meiner unbeabsichtigten Missetat und verhielt mich anschließend auffällig unauffällig: Ich machte meine Französisch-Hausaufgaben. Tat ich sonst nie. Beim Blick von meinem Schreibtisch aus dem Fenster musste ich dann eine gigantische schwarze Rauchsäule ertragen, welche die Sonne zu verdunkeln sich anschickte. Zu allem Überfluss verleitete mich dann mein Vater auch noch zum Gaffen, fetter Feuerwehreisatz zwei Straßen weiter, das ist doch aufregend und so. Schlimm. Glaubwürdig konnte ich mich da nicht drumrumdrücken, entsprechend musste ich an den Ort meiner unbedachten Verfehlung zurückkehren und die emsige Betriebsamkeit bestaunen, die ein einziges Funzeln mit dem Feuerzeug ausgelöst hatte. In Flammen stand ein Brennstoffhandel, in erster Linie Kohlen, doch drohten die Flammen auf einen mit Öl und Benzin bestückten Schuppen überzugreifen. Die Feuerwehrleute wirkten angespannt. Ist dann aber nicht passiert mit dem Schuppen. Personenschäden sind auch keine entstanden. Puh.

Erwischt wurde ich nie, jedoch musste ich noch ein paar Jahre auf dem Weg von der Schule nach Hause immer an diesem Zaun vorbei. Im Maschendrahtgeflecht waren noch lange die geschmolzenen Überreste verschiedener Werbeschilder aus Plastik zu sehen. Die sind eventuell teilweise sogar immer noch da. Müsste ich mal überprüfen.

Also denket bitte daran: Waldrebengerankelpuscheln nur dann anzünden, wenn man sicher ist, dass nach einem kleinen „FUFF!“ auch alles wieder vorbei ist. Es kann sonst bös enden.

Gnatz VII, ein Nachtrag

Wie aus dem letztens entstandenen Text ersichtlich ist, habe ich ja keinerlei Probleme mehr mit dem Berliner Bürgeramt zu erwarten bis 2026. Allerdings habe ich mitbekommen, dass auf dem Amt noch ganz andere Fallstricke ausgelegt sind. Nämlich hatte ich zu tun mit einem jungen Mann, welcher noch kein Konto hat, sich aber eines einrichten möchte. Hierfür benötigt er ein gültiges Personaldokument. Sein Dokument jedoch ist kürzlich abgelaufen. Folglich muss er jetzt den beschwerlichen Weg durch das Bürgeramt nehmen, stößt hier aber auf das nächste Problem: Man kann auf den Bürgerämtern die Personalausweisausstellungsbearbeitungsgebühr nur noch mit EC-Karte bezahlen.Welche man aber nur bekommt, wenn man ein Konto hat. Was man nur einrichten kann, wenn man einen Personalausweis hat. Welchen man lediglich mit EC-Karte bezahlen kann. Was nur geht, wenn….

Ich sehe den jungen Mann schon sein restliches Leben mit dem unmöglichen Versuch verbringen, diesem ewigen Kreislauf zu entrinnen. Ohne Hilfe von außen wird ihm das niemals gelingen! Ihm wird die Teilhabe an der Welt von Ämterseite verwehrt! Ist das rechtens?

Ich habe da so meine Zweifel.

Gnatz, Episode 6 oder Was lange währt…

Zeichen und Wunder! Es gibt sie! Ich habe es doch tatsächlich geschafft!

Jawohl, ich habe einen neuen Personalausweis beantragt! Und das sogar hier bei mir umme Ecke! Ohne vorherigen Termin.

Meinen Bürgeramtstermin im April hatte ich ja wegen der totalen Blödheit versaut. Siehe dort:

https://thynnephph.wordpress.com/2016/04/28/gnatz-5-oder-ein-langer-steiniger-weg/

Für irgendwann im Juni habe ich am Folgetag sogleich telefonisch einen neuen Termin mir geben lassen über die tolle Servicenummer. Sämtliche Eckdaten von Relevanz habe ich auch brav aufgeschrieben: Wann, wo, Vorgangsnummer usw. usf. Auf einen Zettel. Weil ich aber bedauerlicherweise vollkommen unorganisiert bin habe ich das Ganze natürlich nicht später noch irgendwohin übertragen, wo es  wiederfindbar gewesen wäre, sondern habe freilich den wichtigen Zettel irgendwohin vermüllt und nie mehr wieder gefunden. Finde ich vermutlich morgen. An irgendeiner total sinnvollen Stelle, da, wo man als odentlicher Mensch seine wichtigen Zettel hintut. Sowas mache ich nämlich manchmal, aber dann sind diese Zettel unweigerlich verloren, denn ich rechne nie damit, dass ich mich kurz mal organisiert gehabt haben könnte.

Mein Plan mit dem blöden Bart (Vgl.:https://thynnephph.wordpress.com/2015/07/21/gnatz-part-4/   ) hat jetzt aber nicht geklappt. Ich hatte zwar für den Termin im April schöne Bilder mit behämmertem Bart gemacht, leider habe ich heute die Bilder nicht gefunden, musste aber los, damit ich auch um 8:00 Uhr pünktlich beim Amt wäre und so habe ich mich nun auf meinem neuen Personaldokument optisch einer drastischen Verjüngungskur unterzogen, indem ich ein älteres Bild mitgenommen habe. Wurde auch akzeptiert, das Bild. Auf dem Foto habe ich jetzt noch ein wenig Haar auf dem Kopf und zudem vor Pigmenten nur so strotzendes Bart- und Haupthaar. Keine Spur von weiß. Hihi.

Dass ich ganz dringend ein neues Dokument brauchte hat eine Reihe von Gründen. Zwischenzeitlich hatte ich ja schon beinahe aufgegeben und gedacht, es sein womöglich auch ganz befreiend ohne Ausweis. Doch ach… kurz darauf begab es sich, dass meine Anwohnerparkvignette abgelaufen war und ich nicht mehr ohne Weiteres in meinem parkraumbewirtschafteten Kiez mein Auto abzustellen befugt gewesen bin. Doch für die Beantragung einer neuen Vignette muss man unter anderem folgendes vorlegen: Ein gültiges Ausweisdokument. Verdammt! Obendrein will ich bald in Urlaub fahren und derzeit werden ja im Schengen-Raum überall die Grenzen wieder verrammelt, da gäbe es möglicherweise Scherereien wenn man Balkonien verlassen möchte.

Ick also heute früh zu Amt gelatscht, einen Sack Zeit im Gepäck und ein dickes Buch und -Schwupps!- schon vor der Tür in die Schlange gestellt. Habe ich erstmal eine Stunde auf eine Wartenummer gewartet. Sodann bekam ich aber eine mit Termin in zehn Minuten verbundene Wartenummer, und das war schön, denn damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet. Die zehn Minuten wurden dann aber doch zwanzig, und dann hatte ich ratzfatz einen Personalausweis beantragt und bezahlt und noch dazu einen vorläufigen Personalausweis geschmiedet bekommen. Schön. Danach habe ich mir noch einmal eine Wartemarke organisiert, weil es ja so schön war, und habe mich im Anschluss daran erneut in den Wartebereich begeben, diesmal für die Vignette. Und jetzt ist alles schön und ich muss erst in zwei Jahren wieder hin zum Amt.

Hoffentlich.

Wenn’s gut läuft.

Auf jeden Fall habe ich aber eines gelernt: Scheiß auf die blöde Terminhotline, vermeide tunlichst die Terminsuche im Internet und unterstehe Dich, Dir einen Termin bei irgendeinem verfluchten Arschloch bei ebay zu kaufen sondern massiere Dir die Füße, stelle Dich in die Warteschlange vor der Wartenummernvergabe und Du wirst doch relativ schnell bedient werden. Dauert auf jeden Fall nicht länger als früher, nur dass man jetzt beim Warten zunächst in der Schlange stehen muss um eine Nummer zu bekommen, welche einen in die nächste Ebene aufsteigen lässt, in welcher man sitzend dem Nummernaufruf harren kann. Berlin lässt sich immer mal was Neues einfallen, um die Leute bei Laune zu halten.

Und es gibt jetzt eine lustige Wartendenhierarchie. Man sollte den Sitzenden-Warteraum möglicherweise verglast neben die Warteschlange bauen. Etwas erhöht, um die hierarchischen Unterschiede zu unterstreichen. Und wenn man fertig ist mit seinem Termin, dann darf man in einen Brokatmantel gewandet über eine Ballustrade über beide Wartendengruppen hinwegschreiten und dann dem verglasten Warteraum gegenüber eine weitläufige Freitreppe hinabschreiten. Das Geld für derlei Bauwerke wäre in jedem Falle sinnvoll angelegt. Und Berlin ist ja nicht mehr arm, aber sexy sondern nur noch sexy.

Obwohl… blöd, aber sexy wäre passend.

Nur ohne sexy.

Tiefschürfend

Eine gute Idee, den Verstorbenen beim Einfahren in den Schacht der Ewigkeit den traditionellen  Bergmannsgruß hinterherzurufen.

Auf dass sie Erzgänge und Kohleflöze finden werden…

Glück Auf!

Druckstellen

Vor Wochen schon geschah das nun zu schildernde Ungemach:

Sehr zu meinem Leidwesen hat der Versicherungswechsel meines Anhängers von meiner Versicherung zu einer deutlich billigeren Versicherung nicht geklappt, weshalb ich fiese Post von der Zulassungsbehörde bekommen habe. Nun hieß es: Sich kümmern. Habe ich natürlich gleich mal nicht gemacht, sondern den Mist ein wenig verschleppt, bis dann die Zeit zur Erledigung beinahe vorbei war. Zwangsweise musste ich wieder zur alten Versicherung zurück und der auch flink die Kohle rüberwachsen lassen und das auch belegen können damit die dann sofort die Behörden informieren können, auf dass nicht das Exekutionskommando mich von der Haustür mit Genickschuss…

Entsprechend habe ich schnell das Geld überwiesen, mir den entsprechenden Kontoauszug runtergeladen und wollte den dann ausdrucken. Weil mein Drucker es vor einiger Zeit vorzog aus künstlerischer Freiheit die Farbe Schwarz zu boykottieren war ich gezwungen, mich dem ungeliebten Drucker meiner Gemahlin zu nähern. Eigentlich hat sie verfügt, dass ich mit dem niemals nie nicht mehr und unter gar keinen Umständen jemals wieder Umgang pflegen dürfe, denn beim letzten Mal habe ich von ihm Dinge verlangt, die er nicht imstande war zu erledigen, weshalb er danach erst wieder unter großem Zeitaufwand dazu gebracht werden musste wieder wie gewohnt Dienst zu tun.

Was ich getan hatte wollt Ihr wissen? Sage ich Euch: Nichts Unübliches für einen Drucker. Ich wollte ein dreiseitiges Dokument ausgedruckt haben und habe ihm daher drei Seiten Papier gefüttert. Auf einmal! Das kann der aber nicht vertragen. Wusste ich nicht. Wenn man ein Dokument ausdrucken möchte bei dem Teil, dann muss man ihm jede Seite einzeln geben und abwarten, bis er anfängt zu nörgeln weil er mehr Papier braucht. Gibt man ihm zwei oder mehr Seiten auf einmal ist er beleidigt und meutert. Meuterei bedeutet bei dem Drucker, er stellt den Dienst komplett ein und es bedarf einiger Mühe, ihn wieder milde zu stimmen. Das kann Tage dauern.

Weil ich um diese Marotten des betagten Gerätes wusste habe ich soviel Zeit wie möglich eingeplant, um meinen  einfachen Kontoauszug auszudrucken. Doch wohnt dem Drucker ganz offenbar der Beelzebub persönlich inne. Bosheit war es, was er mir entgegenbrachte. Ich hatte ja schließlich aus der Vergangenheit gelernt und immer einzelne Seiten in der Hand, um sie dem verdammten Mimosendrucker zu füttern. Auch hielt ich mich mit Kraftausdrücken zurück und beschimpfte das Gerät nur moderat.

Dennoch hat der Apparat sich neue und komplett unerklärliche Fiesheiten ausdacht um mich zur Weißglut zu bringen: Der Drucker vermochte es tatsächlich, immer wieder die gleiche Dokumentenseite auszudrucken und nur die von mir benötigte Zeile entweder wegzulassen oder durch kryptische Zeichen zu ersetzen. Später verlagerte er seine Aktivität darauf, einfach nur noch mehrfach die Testseite des Druckers auszudrucken. Unaufgefordert. Nachdem dieser Missstand wieder behoben war wurde weiterhin konsequent einzig die relevante Transaktion weggelassen.

Ende vom Lied war eine kostenpflichtige erneute Anforderung des Kontoauszuges beim Auszugsdrucker der Sparkasse und vermutlich ein Magengeschwür, weil ich es nicht wagte, den Drucker mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu atomisieren. Beinahe hätte ich sogar einen Exorzisten zu Rate gezogen, denn eine derartige Bosheit kann ich mir bei einem technischen Gerät eigentlich nicht vorstellen. Dieser Drucker MUSS vom Teufel besessen sein.

Andererseits…wenn sich der Leibhaftige nun wahrhaftig in diesem beschissenen Drucker manifestiert haben sollte, was täte er, wenn ich ihn darin  beließe? Wenn ich keine Teufelsaustreibung vornähme? Wäre er auf immerdar im Körper des verschlissenenn Druckers gefangen?

Ich glaube, ich frage mal beim Vatikan nach.

Die wissen sowas.

Bestimmt.

Und wegen meiner Weitsicht werde ich die Schätze des Vatikan als Belohnung….

Nagerwohlstand

Heute habe ich, nach langer Zeit einmal wieder, den Spruch „Arm wie eine Kirchenmaus“ vernommen. Sogleich manifestierte sich in meinem Kopf die Frage, warum eigentlich Kirchenmäuse ärmer sein sollten als beispielsweise Bauernmäuse? Wäre nicht eher umgekehrt ein Schuh draus zu machen? Wo doch der Klerus stets reich war und das Bauernvolk zugunsten der Kirche und des Adels  meistens Armut litt?

Haben die Kirchenmäuse vom Kirchenzehnt nüscht abbekommen? Das halte ich für unwahrscheinlich.

Oder bedeutet „Ich bin arm wie eine Kirchenmaus.“ soviel wie „Leck mich, es geht Dich überhaupt nix an wie reich ich bin!“?

Ist demzufolge die Familie Schlecker möglicherweise arm wie eine Kirchenmaus? Oder die ganzen Briefkastenleute? Und solches Geschmeiß?

Vermutlich sollte man die, die behaupten, sie seien arm wie eine Kirchenmaus einmal umgehend einer intensiven Finanzprüfung unterziehen. Möglicherweise sollte Wolle Schäuble einfach einmal an alle Haushalte einen Fragebogen senden, in dem die Befragten ankreuzen können, ob sie unermesslich reich, stinkreich, wohlhabend, naja-geht so, eher arm, arm wie eine Kirchenmaus oder bitter arm sind.

Auf seine eigene Antwort wäre ich auch mal gespannt.