Eigentor?

Vermutlich habe ich mir mit dem vorhin verfassten Beitrag „Contrazession“ ein Ei gelegt.
Und zwar dahingehend, dass, wenn ich viele Leute mit meinem Appell erreicht haben sollte, die Wälder in und um Berlin künftig vollgestopft sein werden mit den Menschen, die den Wald bis jetzt angstbedingt mieden. Entsprechend werde ich möglicherweise künftig nur im dann leergefegten Moloch der Großstadt die ersehnte Ruhe finden, welche mir bis jetzt der Wald bot. Paradox.
Andererseits hat sich die Menschheit zu großen Teilen ja als unbelehrbar erwiesen, weshalb die Gefahr, dass der Pöbel nun in großen Scharen den Wald verheert, eher als gering einzustufen ist. Wahrscheinlicher ist, dass das Volk eher weiterhin aus der Sicherheit ihrer zivilisierten Betonwüsten argwöhnisch ins ekelhafte Wilde lugt.
Ist dies denn nun erfreulich?
Bin mir nicht so ganz sicher.
Am Besten gehe ich nochmal schnell in den Wald und denke in Ruhe darüber nach.

P.S.: Wer nicht weiß was ich meinte, der lese hier:
https://thynnephph.wordpress.com/2015/05/10/contrazession/

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